Beton

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Kurzfilm BETON

Ein Mann, ein Raum, ein Vorhaben. Was gleichermaßen für den Film auf narrativer Ebene gilt, lässt sich auch auf die Produktionsbedingungen des Kurzfilms übertragen. Im selbstgebauten Modellzimmer entsteht, was urheberrechtlich als unmöglich gilt: die Verfilmung eines Thomas Bernhard Romans. Anders aber als das Vorhaben des namenlosen Protagonisten, der versucht, eine Abhandlung über den Komponisten Mendelssohn-Bartholdy zu schreiben und bereits beim Aufschreiben des ersten Satzes scheitert, gelang in Beton die filmische Konstruktion des inneren Konflikts: Formal steigern die Aufnahmen, was sich im Kopf des Protagonisten abspielt und changieren so zwischen Möglichem und Wirklichem.


Beton erhielt das Prädikat besonders wertvoll der Deutschen Film- und Medienbewertung, gewann den ersten Preis des 18. Filmfestival Contravision und lief auf diversen anderen Festivals.




Digital HD 16:9, Zweikanal-Audio, 15:10 Min.


Regie, Drehbuch: Piet Esch
Buch: Thomas Bernhard
Darsteller: Herbert Schöberl
Kamera: Olaf Aue
Sound: Daniel Teige

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Beton, 2009